Engadiner Schafe

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Die Engadiner-Schafe gehören zu den Pro Specie Rara Rassen, welches geschützte CH-Rassen sind. Unsere Tiere werden hauptsächlich mit Weidegras gefüttert. Um ihren hohen Energiebedarf zu decken, füttern wir zusätzlich Heu sowie Silomais aus Eigenanbau. Eine Aue (weibliches Schaf) bekommt pro Jahr rund 2x Junge.

Fleischverkauf

Bei uns können Sie schmackhaftes Frischfleisch beziehen im Lädeli. Unsere Tiere kommen mit rund 6 Monaten in die Metzg. Mit Oli Fey haben wir in Neerach einen guten Metzger, welcher über die Infrastruktur verfügt und die Schlachtung übernimmt. Die weitere Verarbeitung und das Abpacken wird durch uns (Stefan = gelernter Metzger) erledigt. So können wir für eigenes, frisches Fleisch garantieren.

Das Engadinerschaf

Das Engadinerschaf ist ein mittelgrosses, robustes Schaf mit harmonisch gebautem Körper. Die alte Schafrasse ist bekannt für ihre erstaunliche Fruchtbarkeit: mit durchschnittlich 2.5 bis 3 Lämmern pro Jahr schlagen sie in Sachen Fruchbarkeit alle übrigen Schweizer Schafrassen. Gründe dafür sind ihre Asaisonalität, d.h. ihre ganzjährige Paarungsbereitschaft, die sehr kurzen Zwischenlammzeiten sowie häufige Mehrlingsgeburten.Seeholz Farm 2014 (14) Die grosse Anzahl Lämmer gleicht die im Vergleich zu Mastrassen geringere Mastfähigkeit aus. Das zarte, magere Fleisch der Lämmer ist von hervorragender Qualität und findet immer mehr Anhänger. Die Tiere sind sehr trittsicher. Engadinerschafe wurden früher nur wenig auf Leistung als viel mehr auf Robustheit und Berggängigkeit selektioniert. Heute erfreuen sich ihre Halter an der ursprünglichen Widerstandskraft, der hohen Vitalität und der Zutraulichkeit der Tiere.

Herkunft und Entwicklung

Seeholz Farm 2014 (15)Im Kanton Graubünden wurden die Ostalpen seit dem Spätmittelalter von Schäfern genutzt. Diese brachten Schafe mit, die sich mit den einheimischen Rassen vermischten. Daraus entwickelte sich das robuste Engadinerschaf. Aufgrund überlieferter Beschreibungen darf angenommen werden, dass es sich bei den Tieren, die ProSpecieRara in den 80er Jahren im Unterengadin fand, um solche Nachfahren der Bergamasker- und Steinschafe handelt. Dank dem Einsatz von ProSpecieRara konnten die Restbestände gerettet und erhalten werden.